Sonntag, 12. Oktober 2008
Was die wenigsten Menschen wissen: Für gesundes Essen braucht man weder viel Zeit, noch viel Geld. Mit ein wenig Nachdenken und Training, entstehen im Handumdrehen schmackhafte, gesunde Mahlzeiten.
Hier ein Beispiel:
Wenn ich manchmal müde und hungrig nach Hause komme, habe ich natürlich wenig Lust stundenlang den Köchlöffel zu schwingen, mich abzuplagen. Bis ich etwas vernünftiges essen kann. Und fast food versuche ich zu meiden. Was mache ich da also?
Ich schneide einige Kartoffel in Scheiben und brate ich sie im Öl in der Pfanne. In der zweiten Pfanne brate ich ein Stück gefrorenen Seelachs oder ein Minutensteak.. Gleichzeitg mache ich schnell aus zwei Blätter Eissalat, einigen Radieschen oder einer Gurke und einem Schuss Mayo, einen Salat.
Bei einiger Übung dauert das ganze ca. 10 Minuten und das Essen kann durchhaus mit dem von einem mittelguten Restaurant konkurrieren.
Noch gesünder ist nur Fisch oder Steak oder gebratene Kartoffel bloß mit Salat. Trennkost halt. Der Schlaf ist danach tiefer, das Aufstehen fällt leichter und wir fühlen uns einfach besser. Auch die überflüssigen Pfunde werden wir so, relativ schnell los. Und zwar ohne Verzicht aufs Schlemmen.
Noch schneller geht Folgendes:
Man nehme eine Portion Vollkorn-Haferflocken, übregießt sie mit kochendem Wasser, dazu etwas Schlagsahne reinschütten, etwas süssen, mit einigen Himbeeren aus der Tiefkühltruhe abschmecken. Das ganze dauert keine drei Minuten und ist besonders jemandem zu empfehlen, der/die gesund abnehmen möchte.
Als Dessert mache ich Joghurt mit Kakao-Pulver oder mit Konfitüre.
Wir sehen jetzt - auch ein gesundes, gutes Essen, beginnt im Kopf.
Samstag, 28. Juni 2008
Es ist schon länger bekannt, daß ein Mensch bei einer sinnvollen Betätigung, bessere Kräfteverhältnisse aufweist als ein Sportler.
In unserer Singlegesellschaft, ist es deshalb gut zu wissen: Auch Hausarbeit gehört dazu. Sie ist sinnvoll, notwendig und als Nebenprodukt gibt`s die schlanke Linie. Vorausgesetzt natürlich, wir beachten da noch ein paar Kleinigkeiten, wie richtige Ernährung, Atmung(!) konstruktives Denken und ein auf uns individuell zugeschnittenes Wellnes-Programm. Das sich gut im Alltag integrieren lässt. Und den Alltag nicht spürbar zusätzlich belastet Alles andere kann man auf Dauer getrost vergessen.
Es ist wie beim Zähneputzen - was Sie regelmässig tun, dabei spüren Sie bald keinen Wiederstand mehr. Es ist zwar bequemer, die Schlankheitspillen zu schlucken oder sich auch auf die Fitneßbank setzen. Doch wie schon erwähnt, bessere Ergebnisse sind bei einer sinnvollen Arbeit wie Saubermachen, zu erwarten.
Also meine Damen und (Single)Hausmänner, ab heute bringen wir eine gesundere Einstellung der Hausarbeit gegenüber. Wir sparen uns dabei nicht zuletzt das Geld für eine Haushaltshilfe und sehen bald die Ergebnisse im Spiegel und in bewundernden Blicken unserer Mitmenschen. Anders gesagt: Auch Hausarbeit macht sexy!
Und eine saubere, gepflegte Wohnung trägt maßgeblich dazu bei.
Dienstag, 10. Juni 2008
Eine blöde Frage, werden jetzt vielleicht viele denken. Sport macht sexy (siehe bloß die Fußballstars) oder Sex macht fit - das versteht jeder. Fitness darf doch höchstens schön oder attraktiv machen. Hilft also sich besser zu verkaufen, einen möglichst attraktiven Partner finden. Oder den Berufsstress besser zu bewältigen.
Beim genauen Hinsehen ist die Frage dann doch nicht so ganz dumm. Den meisten Sex-Appeal haben nicht die muskelbepackten Boddybuilder oder Frauen mit überbreiten Schultern, die sich in Fitnesstudios mehr einseitig abschinden. Es sind schon eher die bereits erwähnten Fussballer, die mehr ganzheitlich durchtrainiert sind. Noch mehr kommt dieser Ansatz zum Vorschein bei den Yoga- und Tai Chi AnwenderInnen.
Wobei sie meistens auch mehr auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung und eine ausgeglichene Lebensweise achten. Bzw. meist auch bessere Bedingungen dafür haben (das Eine bedingt oft das Andere).
Doch auch ein Durschnittsmensch, mitten in einem stressigen Berufs- und Privatleben, muß nicht ganz auf solche Vorteile verzichten. Wenn er seinen Alltag richtig organisiert. Vom Aufstehen, bis zum Schlafengehen.
Es reichen ein paar kleine Optimierungen, die kaum mehr Zeit und Aufwand brauchen, um vitaler, attraktiver, bzw. mehr sexy zu sein.
(Viele geben es nicht mal vor sich selbst zu, dass sie es gerne wären)
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Dienstag, 1. April 2008
Der bekannte Spruch bekommt in diesem Artikel eine neue Bedeutung.
Was tun Sie täglich für Ihre Fitness? Sie machen Dauerlauf, fahren Rad, gehen schwimmen, machen Yoga und Gymnastik. Oder Sie gehen gar in ein Fitnesßstudio mit Sauna, Massage und fachkundiger Anleitung. Trotzdem haben Sie noch gewisse Gesundheitsprobleme, Zipperlein, Beschwerden?
Ich werde Sie jetzt wahrscheinlich leicht schockieren, wenn ich feststelle: Ich opfere gerade mal 5-10 Minuten täglich, um meine Topform zu erhalten. Bzw. ständig leicht verbessern.
Seit 25 Jahren nehme ich so gut wie keine Medikamente und einen Arzt habe ich nur wegen (seltener) Sportunfälle gesehen.
Zu den erwähnten 5-10 Minuten (je nach Lust und Laune), kommt noch öfters eine halbe Stunde Spaziergang und ab und zu Radfahren.
Ist Ihnen Ihre Topform soviel Aufwand wert? Wenn ja, wo gibt`s da noch Probleme? Ich weiß, die Motivation. Sie sind noch nicht so ganz 100% überzeugt und suchen nach einem Hacken in dem Ganzen.
Es gibt aber keinen. Glauben Sie es nicht, probieren Sie es einfach!
Es gibt natürlich noch die vielgepriesene gesunde Ernährung. Doch da brauchen wir ja keinen Zusatzaufwand, sondern höchstens eine kleine Umstellung. Wer es hier richtig anstellt, der spart noch u. U. Zeit und Geld, wobei die Qualität nicht minder, sondern besser wird(!)
Meine optimale Ernährung, ist so durchrationalisiert, dass sie mir weniger Zeit in Anspruch nimmt als die Herkömmliche, mir aber mehr Energie zuführt. Wobei ich dabei am Geschmack und Qualität wirklich nichts vermisse. Hier in die Einzelheiten einzugehen, würde unseren Rahmen glatt sprengen. Jeder sollte sich auf eigene Faust informieren (Bücher, Zeitschriften, VHS, Freunde) und einfach ausprobieren, was ihm am meisten bekommt.
Ich habe einen athletischen Körperbau und eine Gesamtverfassung, um die mich so mancher 40-jähriger beneiden könnte (ich bin bald 54 J. alt).
Die meisten Menschen tun gar nichts für ihre Topform, bzw sie arbeiten gar intensiv an ihrem beschleunigten Verfall.
Ich kenne einen Arzt, der sich damit rühmt, dass er nach dem Aufstehen, sich als erstes zwei Espresso genehmigt. Und dann natürlich viele weitere. Und so jemand sollte die anderen heilen(??) Die Folgen solcher Ignoranz können wir ziemlich präzise an den explodierenden Gesundheitskosten ablesen.
Und ich wiederhole es noch mal: Schon mit 5-10 Min. täglich sind Sie dabei. Mit Nachdruck auf täglich(!) Nicht mehr, sondern klüger arbeiten. Auch und besonders für die eigene Topform im Alltag. Des gutes zu viel kann sogar, wie so oft, mehr schaden als nutzen.
Die beliebteste Ausrede: Keine Zeit, glt jetzt jedenfalls nicht mehr ...
Samstag, 12. Januar 2008
Das Thema Wohlbefinden möchte ich nun nochmal anschneiden, da es den Kern unserer aktuellen Lage als Menschheit auszumachen scheint.
Was sind die Grundgefühle unserer Zeit, was überwiegt denn wirklich in unserem Alltag? Freude und Wohlbefinden? Oder eher Stress, Angst und allgemeine Unsicherheit?
Die meisten von uns wagen hier erstmal gar nicht, sich die ehrliche Antwort auszudenken. Es ist doch weit bequemer ein paar Bier trinken vor dem Fernseher, in eine Disco fahren oder sich sonstwie zu beschäftigen, sich abzulenken.
Das unbehagliche Grundgefühl lauert jedoch weiter unterschwellig und versaut uns den Alltag. Die Pharmakonzerne, Spirituosen- und Fastfood (Eßsucht!!) Produzenten wissen es am besten, warum ihr Umsatz ständig steigt.
Ich denke mir - die Ursache Nr.1 für das wachsende Unbehagen bei der Mehrheit der Menschen, sind die fehlenden sozialen Kompetenzen. Wir werden doch pausenlos von allen Seiten zum Vergleichen, zum Wettbewerb animiert. Über Kooperation, emotionale Intelligenz und Effektivität wird nur in teuren Seminaren für Führungskräfte diskutiert - wo es zur Steigerung der Umsätze beitragen sollte. Kaufen kann man jedoch nur die (oft zerstörenden) Ersatzmittel. Nicht die echten Grundgefühle.
Was ist zu tun? Am besten erstmal gar nichts!
Ich kann es gar nicht oft genug wiederholen: weniger ist so oft mehr.
Der passive, meditative Widerstand, ist die beste Antwort auf unser täglich Terror rumherum.
"Beim Nichtstun bleibt nichts ungetan" - Lao Tse.
Mit "Nichtstun" meinte der Meister jedoch sicherlich nicht, sich die ganze Zeit gehen lassen. Was ja so viele ausgiebig praktizieren und auch nicht ganz glücklich dabei sind.
Es ist vielmehr ein Gegenteil von unserem "normalen" Tun. Probieren steht auch und besonders hier über Studieren ...
Sonntag, 23. September 2007
Nein, nicht Alkohol auch nicht Rauchen oder Sex - obwohl immer öfters wird hier von der Erotik des Alltags gesprochen.
Jawohl, die meisten von uns tun es 3-5 mal täglich, manchmal auch mehr und dazu noch ausgiebig. Die Folgen sind bei über 50% der Menschen in wohlhabenden Ländern nicht zu übersehen. Auch nicht die Folgekosten im Medizinbereich, die förmlich exsplodieren.
Jetzt ahnen Sie schon sicherlich worum es geht. Um unser täglich Brot - mit Schinken, Lachs, Salami oder Pastete belegt. Und vor allem um FastFood, das obwohl ins Gerede geraten, sich weiterhin auf der Welt schnell verbreitet. Vor allem in den Ländern mit industriellem Nachholbedarf.
Die meisten Menschen sind eßsüchtig, ohne es zu wissen. Das Essen ist schon seit eh und je, nicht nur die Nahrungsaufnahme. Es spielt eine wichtige Rolle bei verschiedenen gesellschaftlichen Anlässen. Es setzt die Glückshormone frei, es befriedigt, wenn es richtig zubereitet wird. Die Schockolade sollte viele Menschen genauso glücklich machen, wie der Sex, wobei sie länger wirkt. Leider hat sie jedoch unerwünschte Nebenwirkungen aber die hat ja manchmal auch der Sex.
Immer mehr Menschen kommen zu der Ansicht, dass es mit WunderDiäten und immer mehr Nahrungsergänzung auf Dauer nicht getan ist. Es sind halbe Mittel, die in den berüchtigten Yoyo-Bereich münden.
Da es sich hier um orale Ersatzbefriedigung handelt, sollten sich die Betroffenen vielmehr fragen: Was will ich denn ersetzen? Fehlende Zuneigung, Lebensfreude, Erfolgserlebnisse, Freiheit, Lustgewinn auf gesunde Weise. Wer sich das erstmal bewußt macht, was er womit ersetzt, der hat dann mehr Chancen, nicht nur sein Körpergewicht, sondern auch sein Wohlbefinden besser zu kontrollieren. Vielleicht gar sein ganzes Leben.
Die Nebenwirkungen dieser neuen Einstellung sieht man nach einiger Zeit im Spiegel und im Verhalten der Mitmenschen. Bewußte Ernährung bewirkt, daß wir attraktiver, begehrenswerter erscheinen. Mit mehr Wohlbefinden als Nebeneffekt.
Bewußtmachen, eine Bestandsaufnahme ist hier der erste wichtige Schritt. Als nächstes sollte jeder, seine persönliche Wohlbefinden-Strategie entwickeln, die ihn fördert, statt ihn zu belasten oder zerstören. Die sich gut im Alltag integrieren lässt. Denn alle Programme, Übungen und Systeme, die zu stark über den Alltag hinausragen, haben auf Dauer keine Chance. Und können uns gar schaden, mit noch mehr Frust als Folgen. Der mit noch mehr Ungesundem kompensiert wird. Eine Abwehrtsspirale also, statt einer Besserung.
Wer von unserem alltagserprobten Rundumfit-System profitieren möchte, der möchte auf unserer Seite vorbeischauen: www.topfit-nebenbei.com
Montag, 10. September 2007
Tao ist eine ganzheitliche Lebens- und Weltanschauung. Was ist zu tun? - ist hier der falsche Ansatz. Wichtig ist, was wir lassen. Die alten Meister wußten es noch - ein Meisterwerk, ein vollkommenes Musikstück, eine Skulptur oder ein schönes Bild entsteht, indem man alles Überflüssige wegläßt.
Bei einem wohlproportionierten Körper gibt es nichts, was zu lang, zu kurz, zu wenig oder zu viel wäre. Sondern gerade so viel, wie notwendig. Das ist das ganze Geheimnis des TAO und auch zugleich eines gelungenen Lebens.
Wir werden mit Informationen überflutet, mit Produkten überschüttet. Im Namen des Wohlstandes, der Sicherheit lebendig zugemauert. Bei einem EDV Kursus sagte der Dozent einmal ganz stolz - die CD wäre von enem Deutschen erfunden. Und er fragte uns Teilnehmer, ob wir uns ein Leben ohne CD vorstellen könnten (unterschwellig meinte er wahrscheinlich auch ohne PC, ohne Autos, High Tec usw.) Ein Teilnehmer sagte spontan ja, was der Dozent einfach ignorierte und ging zu einem anderen Thema über. Er könnte sich so was nicht vorstellen. Für ihn wäre dann das Leben sinnlos und schier unerträglich.
Ich muß da an meinen IndienTripp denken, wo ich drei Monate verbrachte (ich habe meinen Aufenthalt verlängert). Ich wohnte in einem einfachen Hostel, in der Nähe von Meer. Ich habe dort keinen Kühlschrank, kein Radio, Fernseher, keinen PC, Handy oder mp3/CD-Player gehabt. Ich habe nichts vermißt und es waren wohl die glücklichsten drei Monate meines Lebens. Was mir schnell und schmerzlich bewußt wurde als ich dann in Deutschland wieder in mein stressiges HighTec-Leben eintauchte.
Seitdem träume ich öfters von einem Leben fernab unserer ach so segensreichen Zivillisation. Zum Aussteigen bin ich jedoch zu feig. Falls ich bis zu dem Rentenalter überlebe, erst dann ...
Ein Tao-Meister oder auch ein guter Lebenskünstler würde nicht warten, sondern sofort damit anfangen, seine Vision zu leben. Und ich könnte es wahrscheinlich auch. Ich bin jedoch ein Überfluß-Junkie und kein guter Lebenskünstler mehr. Diese Gewissheit läßt mir das Ganze leichter ertragen.
UND auch das ist TAO! Beim Nichtstun bleibt nichts ungetan. Ein Nichthandeln ist eine vollkommene Handlung.
Wichtig ist nur herauszufinden, was für mich wirklich notwendig und was überflüssig ist. Die tägliche Wandlung. Der Weg ist das Ziel. Mit wenig Aufwand mehr vom Leben. Sagen Sie jetzt bloß nicht - ich wäre nichts als ein Philosoph. Es ist die geistige und die einzigwahre ganzheitliche Fitness.
Dienstag, 28. August 2007
Sich einfach wohlfühlen. Wer möchte das nicht?
Es fällt mir dazu eine kleine Geschichte ein: Ein Hundebesitzer ist einmal in den Urlaub gefahren. Er hat seinen Vierbeiner dem Nachbarn anvertraut, mit der Bitte, er möchte dem Hund täglich eine Freude bereiten.
Als er zurückgekommen ist, fragt er gleich, was der Nachbar so mit dem Hund gemacht hat.
Nun, ich habe Ihren Hund täglich am Schwanz gepackt und ihn ordentlich durch die Luft gewirbelt. - Sind Sie denn verrückt! Schrie der Hundebesitzer entsetzt. Sie sollten ihm doch Freude bereiten! - ja, klar, Sie wissen gar nicht, wie der Hund sich jedesmal gefreut hat als ich ihn endlich losgelassen habe.
Die Pointe von diesem Witz ist für unzählige Menschen die tagtägliche Wirklichkeit. Die Abwesenheit von grösserem Unheil, Leid, wird schon oft als "Glück" empfunden. Sie brauchen ihre tägliche Portion Achterbahn, um zu spüren, dass sie noch leben.
Echtes Wohlbefinden ist jedoch was anderes. Wichtiger als was wir dafür tun, ist hier die Frage: Was wir sein lassen. Nach dem Motto: Weniger ist oft mehr.
Jedes Tun kann ja noch mehr unerwünschten Stress bedeuten und somit mehr Leid.
Also noch mal: Loslassen! Überall da, wo es nur geht.
Wohlbefinden als das wichtigste Ziel vor den Augen, das dann auch unseren Weg dahin bestimmt.
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Montag, 20. August 2007
Beim Streben nach Glück merken wir es zu spät, daß es uns bereits zu Füssen lag und wir haben es in blinder Herumrasere zertrampelt.
aus dem Bändchen "Als hätten wir noch das Schönste vor uns" von Czeslaw Kowalczyk
Glück kommt meistens zu den Menschen, die schon sowieso welches haben. Ungerecht? Nur beim ersten Hinsehen. Diese Menschen haben oft eine positive Lebenshaltung, sind wohlwollend ihren Mitmenschen gegenüber. Sie denken und handeln konstruktiv.
Ein Obdachloser gewinnt selten im Lotto. Denn selbst, wenn ihm jemand etwas Geld für den Lottoeinsatz geben würde, er würde in den meisten Fällen "das sichere kleine Vergnügen" bevorzugen. Sprich - sich noch eine Flasche billigen Wein kaufen. Nicht, dass ich diese armen Geschöpfe verurteile. Mit diesem Beispiel wollte ich nur verdeutlichen, nach welchen Gesetzen das Glück verteilt wird.
Wenn Sie mit erfolgreichen, glücklichen Menschen sprechen, werden Sie öfters feststellen - sie haben das Glück oder Erfolg gar nicht vorrangig erstrebt. Sie haben einfach stets das Beste daraus gemacht, für sich und für die Anderen. Das Glück ist dabei einfach ein Nebenprodukt.
Umgekehrt gibt es viele Menschen, die dem Glück mit aller Gewalt so nachjagen ... aber das habe ich doch schon oben so schön beschrieben.
Glücksfähigkeit lässt sich ebenfalls trainieren - leicht ohne große Ansträngung sollte es gehen. Es sollte uns ja als Nebenprodukt zufallen. Paradoxerweise sollte man sich hier ständig um eine gewisse Mühelosigkeit bemühen. Bitte nicht mit Faulheit und Passivität verwechseln!
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Montag, 13. August 2007
Die meisten unserer Entscheidungen werden vom Bauch hier also nach dem Lustprinzip getroffen oder zumindest stark beeinflußt. Viele werden es natürlich leugnen, da es zumeist unbewußt verläuft. Und nur ganz wenige wissen, dass sie dabei öfters in die Falle gehen - sie tun es trotzdem (die Willensfreiheit kontra Vorstellungskraft läßt grüssen).
Zu allen voran gibt es die Geschmacksfalle. Die Geschmacksverstärker beim Fastfood in raffinierten Varianten sorgen dafür, dass wir oft mehr Lust bei dieser Nahrung verspüren als bei einem frischzubereiteten Möhren-Äpfel Salat. So werden wir zu den FastFood Junkies umprogrammiert. Unsere dadurch abegstumpften Geschmacksnerven lehnen fast alles Gesunde ab, zugunsten der Fabrik-Nahrung.
Dieselbe Geschmacksnerven, die uns jetzt in die Irre führen, waren ursprünglich so geschaffen, dass sie unser Überleben und Wohlbefinden sichern solten. Diese urspringliche Eigenschaft müssen wir jetzt mit Vernunft ausgleichen, wollen wir nicht langsam aber sicher zugrunde gehen wollen.
Täglich (aber wirklich täglich!) ein wenig Umerziehung und nach einigen Jahren gibt es meistens gute, sichtbare und spürbare Ergebnisse. Dazwischen gibt es noch öfters kleine und grössere Rückschläge. Doch wenn wir als Ziel unser echtes Wohlbefinden ständig vor den Augen haben, werden wir siegen.
Eine gute individuelle Strategie ist hier ein Muß. Deren wichtigstes Prinzip: Beim Hungergefühl denken wir zuerst immer an Obst, Salat (notfalls auch fertig, vom Supermarkt) und alles was gesund ist. Vitalstoffe zuerst. Wenn Sie im Büro oder in einem Lager arbeiten, werden Sie zuerst damit auffallen, es vielleicht als "uncool" empfinden. Nach einiger Zeit, merken Sie meistens, das ein paar Kollegen und Kolleginen Ihnen gleichtun. Die Motivation ist natürlich zum Großteil der Neid, der hier endlich auch mal was gutes bewirkt.
Versuchen Sie es einfach so einzurichten dass Ihre Ernährung aus 80% Obst und Gemüse besteht. Alles andere nur als Beigabe. Es ist am Anfang nicht ganz einfach aber machbar. Seien Sie kreativ, versuchen Sie es zu Ihrem Hobby zu machen. Dann haben Sie auf Dauer gewonnen.
Sonntag, 5. August 2007
...ist für die meisten von uns gar nicht so einfach. Ja es wird sogar zunehmend schwieriger.
Wer einfach sein oder so sein möchte, wie er ist, wird doch pausenlos daran gehindert. Durch Verpflichtungen, Erwartungen der lieben Mitmenschen, durch Werbung, neue Gesetze, "Verbesserungen", durch Wettbewerb usw. usf.
Viele behaupten: Mich betrifft es gar nicht! Ich bin doch, so wie ich bin, mit meinen Schwächen und Stärken. Allzuoft ist es jedoch nur eine angenehme Täuschung. Die meisten von uns leben gar nicht mehr richtig. Vielmehr werden sie gelebt, nach vorgefertigten Schablonen. Wie festprogrammierte, ferngesteuerte Roboter. Nur ein ständiges, mehr oder weniger unbewußtes Unbehagen sagt ihnen, dass da etwas nicht stimmt. Dass es zum Menschsein doch etwas mehr gehört.
Was ist zu tun? Wie immer, am besten erstmal gar nichts. Innehalten, schauen, ob sich was tut aus der Ganzheitlichkeit. Denn nur DAS hat wirklich wert.
Ein egoistisches, splitterhaftes Tun, kann nur in einem noch grösseren Chaos, Desaster enden. Nur aus einer meditativen Haltung kann etwas ganzheitliches, wirklich wertvolles entwachsen. Ein sinnvolles TUN. Die Indianer sprachen da von einem (ungestörten) Schaffen des Grossen Geistes.
"Leicht ist richtig" - haben die meisten Weisen gepredigt. Und wer noch gute InfoBausteine für ein eigenes ganzheitliches Konzept sucht, wird unter dieser Adresse fündig: www.topfit-nebenbei.com ein Rundumfit-Konzept mit zwei Säulen (2 e-books): "Topfit nebenbei - mit wenig Aufwand mehr vom Leben" und "Topfit finanziell - in 7 Jahren zur finanziellen Freiheit.
Auf den Punkt gebracht, geht es hier um eine erhöhte, zielgerichtete Leistungsfähigkeit. Die jedoch mehr durch weglassen des Überflüssigen erzeugt wird. Und nicht durch noch mehr Druck. Sie ist auch die wichtigste Voraussetzung für mehr wirkliche Freiheit. Fürs einfach Sein.
Mittwoch, 1. August 2007
Wenn wir uns genauer die Welt der Schönen und Reichen anschauen, müßten wir diese Frage mit einem klaren Ja beantworten. Victoria und David Becham, Boris Becker, Justin Timberlake, Heidi Klum, Claudia Schiffer, die Naddel - die Liste könnte man endlos fortsetzen. Ein Dickerchen in dieser Society, das nicht auf seine Figur und auf seine Pfunde achtet, ist eher eine Ausnahme, die diese Regel bestätigt.
Ist die Schlankheit eine Voraussetzung um reich zu sein oder nur eine von Nebenwirkungen des segenreichen Geldregens? Erfolg als exclusives Schlankheitsmittel? Tsja, um die Frage jetzt als Insider zu beantworten, müßte man/frau selbst reich und berühmt sein. So dürfen wir bloß Vermutungen und Ahnungen haben.
Von uns normalen Sterblichen ist jedenfalls mehr als die Hälfte dick. Kummerspeck, orale Ersatzbefriedigung. Die Lebensmittel, besonders die Dickmacher sind halt billiger zu haben als jeglicher Erfolg
Wir sprechen hier natürlich von den Zuständen in den reichen Ländern. In den Entwicklungsländern gilt ein "gutgenährtes", möglichst blasses Gesicht als Statussymbol. Hauptsache, man unterscheidet sich von dem einfachen Volk. Für viele Japaner ist gar ein Sumokämpfer ein Idol auch wenn sie selbst aus Vernunfts- und Gesundheitsgründen lieber schlank bleiben. Andere Länder, andere Sitten.
Und Reichtum würde ein Indianer, ein Massai, ein Eskimo oder ein Mitglied des legendären HunsaVolkes in Himalaja sicherlich ganz anders als wir definieren. Wobei es uns darüber nachzusinnen auch bestimmt nicht schaden würde.
Sonntag, 22. Juli 2007
Jain, je nachdem, was man/frau glaubt.
Glaubt jemand z.B. er könne alles essen, was im schmeckt, der weiß meistens nicht, dass seine Geschmacksnerven längst abgestumpft sind. Er hat sie mit Geschmacksverstärker und vielen anderen künstlichen Zutaten ständig überreizt.
Oder wenn jemand glaubt, er könne mit ab und zu einer neuen Diät und einem Monat FitnessStudio vor dem Urlaub, seine tägliche Sorglosigkeit bei der Ernährung ausgleichen.
Die Ergebnisse werden in beiden Fällen eher unansehnlich ausfallen. Der Glaube versetzt Berge, vorausgesetzt - viele Menschen glauben daran und einen bestimmten Berg, zu einem bestimmten Zweck versetzen möchten. Wie schon z.B. beim Bau von dem PanamaKanal geschehen. Dass dabei unzählige Arbeiter daran glauben mußten und nicht mehr heimkehrten, ist eine andere Sache.
Glauben ist meistens nur ein Wissensersatz und schützt genauso wie die Unwissenheit nicht vor der Straffe.
Wissen ist besser. Wenn wir z.B. wissen, wie viele Kalorien wir am Tage zu uns nehmen und wie viele wir verbrennen, haben wir halb gewonnen. Wenn jemand allerdings glaubt - die Trennkost macht ihn schlank, für den wird sich sein Glauben bestätigen.
Glaube kann also durchaus schlank machen. Wie schon besagt, je nachdem, was und wem wir glauben. Der Glaube an Gott allein, tut es weniger. Denn dann ist ja alles samt Übergewicht gottgewollt. Dass ein Papst oder ein Dalai Lama schlank sind, ist mehr darauf zurück zu führen, was sie privat glauben und vor allem wissen.
Noch ein positives Beispiel - wenn wir unseren Politikern alles glauben, was sie uns erzählen, brauchen sich viele von uns keine Sorgen mehr um ihr Übergewicht zu machen. Von nichts kommt nichts. So einfach ist es. Im Moment reicht es noch immerhin für einen Kummerspeck.
Insgesamt - würden die Menschen sich besser informieren, statt (bequem) möglichst alles zu glauben, was irgendwo geschrieben oder gesagt wird, wäre unser Leben wahrscheinlich um einiges leichter und einfach lebenswerter.
Montag, 16. Juli 2007
Viele werden jetzt denken - die Seuchen haben wir doch keine mehr. Weit gefehlt! Die Seuche Nr.1 die sich aller Maßnahmen entzieht, wütet weitgehend unbemerkt inmitten dessen, was wir als "Normalität" bezeichnen.
Es ist die uralte menschliche Gier, die sich erst in einer Überflußgesellschaft so richtig schön entfalten kann. Immer mehr Reiche und immer mehr bittere Armut unter uns sind die Folgen. Hinter der schönen Parolen wie: "Die Leistung muß sich lohnen", versteckt sich der steinzeitlich gierige, unersättliche Egoismus. Damals war er noch berechtigt, wo`s doch ums nackte Überleben ging. Heute macht er alle humanistischen Bemühungen um mehr Demokratie und Freiheit für alle, zur Farce.
Die meisten stressbedingten Krankheiten, Herzinfarkte, Krebs, Allergien und vorzeitges Altern gehen auf das Konto dieser Seuche. Millionen Menschen werden unnötig gequält, drangsaliert, entmündigt in die Armut und Zwangsarbeit getrieben, die zudem immer knapper wird. Technisch sind wir längst imstande dies zu vermeiden oder zumindest stark abmildern. Die Gier lässt so etwas aber nicht zu.
Es ist auch sinnlos an den Schulen, in den Kirchen und sonstwo irgendwelche Ethik zu predigen und zugleich Hochleistungs-Eliten mit Vorbildfunktion zu züchten. Sie haben auch ihren Sinn und ihren Platz in der Gesellschaft, wenn sie aus freien Stücken entstanden sind. Aus echter Begabung und Leidenschaft. Um den Schwächeren zu helfen und nicht, um sie ungeniert auszubeuten, wo und wie es nur geht.
Wir könnten als Individuen UND als Gesellschaft viel leistungsfähiger, viel glücklicher werden. Wenn wir uns das alles bewußt machen, wenn wir einen besseren Umgang mit der uns zur Verfügung stehenden Lebensenergie lernen. So dass alle Menschen angemessen davon profitieren und DADURCH mehr freiwillig für die Gemeinschaft leisten (was für ein Gewinn für uns alle!). Dass möglichst niemand ausgeschlossen bleibt.
Wir sehen gerade: Die größten Seuchen, Gefahren aber auch die größten ErneuerungsKräfte sind im geistigen Bereich versteckt. Fitness, Glück, Lebensqualität - alles beginnt und passiert zum größten Teil im Geist.
Decken wir sie auf diese Kräfte und Chancen und nutzen sie zum Wohl von uns allen! Auch und vor allem DAS ist die ganzheitliche Fitness. Eine natürliche Leistungsfähigkeit, mit ausgewogenem Kräfteverhältnis. Neben Nordic Walking, Langlauf, Radfahren und Aerobic, können wir uns auch ein wenig geistig fit machen.Erst dann verdienen unsere FitnessBemühungen das Prädikat GANZHEITLICH. Und seuchenfrei.
Sonntag, 8. Juli 2007
Genauso wie uns unsere meist übertriebene Sauberkeit weniger glücklich macht.
Alle, die ihren Urlaub mit Vorzug im Süden verbringen, haben es schon immer geahnt. Die anderen haben es jetzt schwarz auf weiss, wissenschaftlich bestätigt. Auch die Bauernhof-Urlaub Fans wissen die etwas andere Maßstäbe für Sauberkeit und Hygiene zu schätzen.
So ein Urlaub stärkt zudem unser Immunsystem. Die Kinder weinen oft beim Abschied. Nur ungern passen sie sich dann den strengen "zivilisierten" Verhältnissen an. Und heißt es doch nicht schon in der Bibel: "Erst wenn ihr wie die Kinder werdet ..."
In den reichen Ländern sollte es immer mehr Kreaturen geben, die dreimal täglich duschen und mindestens genauso häufig ihre Kleider wechseln. Das dadurch unsere Flüsse und unsere Umwelt allgemein immer weniger sauber wird, scheint sie wenig zu interessieren. Und selbst medizinisch begründete Argumente - es tue ihrer Haut gar nicht so gut - lassen sie kalt. Putzfimmel hat mit Sauberkeit wenig zu tun.
Es sollte natürlich kein Aufruf zu einem sich total gehen lassen sein. Nur zu mehr Gleichgewicht.
Und die größte Verschmutzung lauert eh im geistigen Bereich. Unsichtbar, doch wirksam und deshalb so gefährlich. Eine versteckte Zeitbombe.
Staatlich subventionierte kleinschäbige Propaganda formt dauernd unsere Weltanschauung, unseren Geschmack, unsere Lebensziele und unser Verhalten (also Schicksal!) Neid, Wettbewerb, Prunk, Egoismus, Konsumrausch werden gefördert.
Dieser unsichtbarer Dreck macht niemanden glücklich, sondern vergiftet zunehmend unser Leben. Immer mehr Stress für die meisten von uns, statt versprochener Erleichterungen. Die auch realistisch wären, wenn die wahren Absichten der Entscheidungsträger etwas sauberer wären. Wenn sie nicht ihren Dreck hinter der prunkvollen, glizernden Fassaden verstecken müßten.
Bei dem Spruch: "Dreck macht glücklich" steht der Begriff "Dreck" für mehr Natur, mehr Toleranz und mediterrane Gelassenheit. Weniger billige Ersatzstoffe, Materialismus und Erbsenzählerei. Bis zu den gewissen Grenzen bleibt es natürlich jedem Einzelnen überlassen, wieviel und was für ein Dreck ihn glücklich macht.
Wie immer liegt die Erlösung in mehr Bewußtsein. In der Unterscheidung, was zu tun und vor allem - was zu lassen ist.
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